Pekannuss-Schneebälle {nach Yotam Ottolenghi und Helen Goh}

Ein Tag vor Heiligabend.
Welches Rezept passt da besser als eines für Plätzchen, genauer gesagt Pekannuss-Schneebälle!
Und dann noch aus diesem grandiosen Buch „SWEET Süße Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh.
Ich habe es vor einigen Wochen erhalten und hatte jetzt erst die Gelegenheit, daraus etwas auszuprobieren.
Das Buch werde ich Euch sehr bald ausführlich hier vorstellen.

Ich muss gestehen, dies waren die einzigen Plätzchen, die ich dieses Jahr gebacken habe. Denn von der Verwandtschaft bekommen wir sowieso wieder welchen geschenkt und die reichen uns.
Geschmacklich sind sie sehr lecker, die Nüsse kommen sehr gut heraus, genauso wie die Vanille.
Die waren so gut, dass ich finde, die kann man eigentlich zu jeder Jahreszeit genießen!

Laut Herrn Ottolenghi handelt es sich um ein internationales Rezept. So sind die Plätzchen als Mexikanische Hochzeitsplätzchen bekannt und werden in Griechenland z. B. mit Mandeln oder Walnüssen gebacken.
Als Geschenk zu Weihnachten eignen sie sich wunderbar.

Da in den Teig auch etwas Alkohol kommt, solltet Ihr diesen besser nicht verwenden, wenn Ihr mit Kindern zusammen backt. Denn ich versprechen Euch, der rohe Teig schmeckt schon sehr sehr lecker!

 

Zutaten für ca. 20 Stück:

90 g Pekannusskerne
120 g weiche Butter (gewürfelt)
65 g Puderzucker, plus ca. 50 g für die „Schneehülle“
Mark von einer ¼ Vanilleschote
¼ TL Vanilleextrakt
¼ TL Weinbrand (nach Belieben) oder Ouzo oder Pernod oder Rum
1 Prise Salz
165 g Mehl

Zubereitung:

Der Backofen wird auf 180 °C vorgeheizt.
Die Pekannüsse werden auf einem Backblech verteilt, 8 – 10 Minuten geröstet, bis sie herrlich duften und etwas Farbe angenommen haben. Dann die Nüsse abkühlen lassen und in einem Mixer fein mahlen.

Nun die Butter zusammen mit dem Puderzucker mit Hilfe einer Küchenmaschine auf mittlerer bis hoher Stufe aufschlagen, bis die Mischung heller wird. Damit sich die Zutaten vollständig verbinden, die Masse zwischendurch mit einem Teigspatel gelegentlich nach unten in die Rührschüssel schieben.
Die Küchenmaschine weiterlaufen lassen und Vanillemark, Vanilleextrakt, Weinbrand (wenn Ihr ihn verwendet!), Salz und die gemahlenen Pekannüsse hinzugeben.
Auf niedriger Stufe das Mehl zum Schluss nach und nach einrieseln lassen, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
Der Teig wird auf die Arbeitsfläche gegeben und nur 30 Sekunden verknetet, dann zu einer Kugel formen, locker in ein Stück Frischhaltefolie einwickeln und mindestens für 30 Minuten (besser 1 Stunde – nach meiner Erfahrung) in den Kühlschrank geben.

Die Temperatur des Backofens wird nun auf 190 °C erhöht und ein Backblech mit Backpapier ausgelegt.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und daraus ca. 20 Kugeln (à 20 g) formen. Auf dem Backblech verteilen und 16-18 Minuten im Ofen backen. Die Plätzchen sollten auf der Unterseite fest sein und die Oberfläche goldbraun gefärbt. Das Backblech mit den Plätzchen aus dem Ofen nehmen und diese 3 Minuten auf dem Bleck abkühlen lassen.

Nun wird der zusätzliche Puderzucker in eine Schüssel gesiebt und die noch warmen Pekannuss-Schneebälle darin gewälzt. Dann werden sie auf das noch heiße Backblech gesetzt, denn nun kann sich der dünne Zuckermantel verfestigen.
Nach 5 Minuten Ruhezeit, die Schneebälle erneut im Puderzucker rollen (hierfür werden evtl. noch 1-2 EL Puderzucker zusätzlich benötigt).

Hinweis: Die Pekannuss-Schneebälle sind in einer luftdichten Dose 7 Tage haltbar. Sie lassen sich (nach dem Backen) 1 Monat einfrieren und schmecken sogar direkt aus dem Tiefkühlfach.

Also, wenn Ihr auf den letzten Drücker noch auf der Suche nach einem tollen Rezept für Plätzchen seid, wäre dieses vielleicht etwas für Euch?!

Viel Spaß beim Backen und
„Bon appétit!“

Alles Liebe
Nicole

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